Notbetrieb ab 8. April

Der Berliner Senat aufgrund des zunehmenden Infektionsgeschehens beschlossen, dass alle Berliner Kitas wieder geschlossen werden und auf Notbetrieb umstellen. In Kraft tritt diese Regelung ab dem 8. April. Die Notbetreuung kann dann in Anspruch genommen werden, wenn ein außerordentlich dringlicher Betreuungsbedarf mangels anderer Betreuungsmöglichkeiten besteht
und zugleich

  • die berufliche Tätigkeit eines Elternteils (auch im Homeoffice) auf der aktuellen Liste zur Notbetreuung in Kita erfasst ist
  • es sich um Vorschulkinder (also Kinder, die im Sommer in die Schule übergehen) oder Kinder von Alleinerziehenden unabhängig von der beruflichen Tätigkeit der Eltern bzw. Sorgeberechtigten Zugang zur Notbetreuung handelt, bzw.
  • es sich um Kinder handelt, deren Betreuung aus besonders dringenden pädagogischen Gründen erforderlich ist. Hierzu zählen Kinder am und Kinder mit Behinderung Kinder mit einem Sprachförderbedarf sowie Kinderschutzfälle. Auch die Betreuung dieser Kinder ist unabhängig von der beruflichen Tätigkeit ihrer Eltern bzw. Sorgeberechtigten.

Ein außerordentlich dringlicher Betreuungsbedarf kann beruflich oder privat begründet sein. Es kann sich um einen Bedarf an einem einzelnen Tag oder um einen laufenden bzw. regelmäßigen Bedarf handeln. Ungeachtet dessen appelliert der Senat an alle anspruchsberechtigten Eltern, sich hinsichtlich ihres individuellen Betreuungsbedarfs auf den absolut notwendigen Umfang zu beschränken und diesen regelmäßig mit Ihren Einrichtungen abzustimmen.

Ab dem 10.05.2021 haben alle Kinder, die das vierte Lebensjahr vollendet haben, einen Anspruch auf Notbetreuung. Ein besonderer und dringlicher Betreuungsbedarf ist hierfür keine Voraussetzung.

Bitte denken Sie daran, dass Kinder auch mit leichten Erkältungssymptomen wie Schnupfen oder Husten derzeit ohne negatives Testergebnis nicht betreut werden können.

Verpflegungsbeiträge in der PANDEMIE

Für Januar 2021 gilt:

  • Eltern, deren Kinder nicht in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten eine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten keine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrages (€23)
  • Eltern, deren Kinder in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten keine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten keine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrags (€23)

Für Februar 2021 gilt:

  • Eltern, deren Kinder nicht in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten eine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten eine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrages (€23)
  • Eltern, deren Kinder weniger als 10 Tage in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten keine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten eine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrages (€23)
  • Eltern, deren Kinder mehr als 10 Tage in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten keine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten keine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrags (€ 23)

Für März 2021 gilt:

  • Mit Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs sieht der Senat grundsätzlich für alle Eltern ab März 2021 die Verpflichtung, den Senatspflichtbeitrag (€ 23) zu zahlen. Dies gilt auch, wenn das Betreuungsangebot nicht in Anspruch genommen wird. Auch für die Trägerzusatzbeiträge gilt, dass diese vertragsgemäß erhoben werden.

Für April / Mai gilt:

  • Eltern, deren Kinder nicht in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten eine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten eine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrages (€23)
  • Eltern, deren Kinder weniger als 10 Tage in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten keine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten eine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrages (€23)
  • Eltern, deren Kinder mehr als 10 Tage in der Notbetreuung betreut wurden: erhalten keine Rückzahlung des Trägerzusatzbeitrags, erhalten keine Rückzahlung des Senatspflichtbeitrags (€ 23)

Die Verrechnung der Beiträge kann aufgrund des erhöhten Buchungsaufwandes bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen.

Downloads

Senatsinformationen für Eltern 

Notbetreuung

Kinderkrankentage