HAUS 2 – KITA Gleimstraße

Gleimstrolche HAUS 2_Webauflösung

Gleimstrolche 2 Gebäude Web

 

  • bis 120 Kinder ab ca. einem Jahr in fünf altersgemischten Gruppen
  • Frühpädagogik nach Emmi Pikler
  • Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“
  • Sonderpreisträger „Forschergeistwettbewerb“ 2016
  • Demokratiebildung über Kinderkonferenzen und Kinderparlament
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung und kulturelle Bildung
  • Familientreffpunkt
  • Familien mit Fluchterfahrungen willkommen

 

Unsere Kita ist bunt – Willkommen in HAUS 2!

Kulturelle Vielfalt, Demokratie als Alltagskultur, Inklusion und die Wahrung der Kinderrechte – all das finden bis zu 120 Kinder und ihre Familien in unserer Einrichtung. Wir bieten Themenräume, die die Kinder dazu einladen, in der offenen Zeit ihren Fähigkeiten und Interessen nachzugehen. Hier erleben die Kinder Selbstwirksamkeit in allen Bildungsbereichen.

 

Early Excellence
Die Leitlinien des Early-Excellence-Ansatzes finden sich in unserem Alltag wieder:
• Jedes Kind ist einzigartig.
• Eltern sind die ersten und wichtigsten Experten für ihre Kinder.
• Die Kita wird zum Treffpunkt für die ganze Familie.

Im Familienbereich von HAUS 2 können Eltern und Kinder zusätzlich vielfältige Angebote nutzen. Dazu gehören Workshops und Infoabende, Kunst für Familien, unser Familienbrunch und vieles mehr.

2017 hatte Haus 2 durch die Förderung des Deutschen Kinderhilfswerks das Projekt „Bühne frei für die Kinderrechte“.

Unsere Einrichtung gehört zur KUBI KITA GRUPPE.
Aktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebookseite.


Kontakt

HAUS 2 KITA Gleimstraße • Telefon: 030-446 777 51 • Gleimstraße 46 • 10437 Berlin • Kontakt hier

 

Kitaleitung

Manuela Deubel

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 7:00 bis 17:30 Uhr

 

Sprechstunde

Dienstag: 8:30 bis 12:30 Uhr

Termine außerhalb der Sprechzeiten können telefonisch vereinbart werden.

Unser Büro finden Sie im hinteren Bereich, Eingang 2, erste Tür links.

 

E-Mail
haus2[at]kubibe.berlin

 

Veranstaltungen

Elternnewsletter

Hier bekommen Sie Informationen über die Kita Ihres Kindes und über den Kulturverein und seine Einrichtungen. Damit möchten wir dem Wunsch vieler Eltern nachkommen, Informationen aus erster Hand von Vorstand und Geschäftsführung zu erhalten. Newsletter abonnieren

 

Eltern aktiv:

Unsere Kita (HAUS 1 und HAUS 2) wird durch den Förderverein Gleimstrolche unterstützt. Gemeinsam werden Feste ausgerichtet und Aktionen mit und für die Einrichtung organisiert. Der Förderverein hat eine eigene Internetseite. Neugierig? Dann geht´s hier entlang.

Informationen für Eltern

Team und Kindergruppen

Unser Team

Wir sind ein multiprofessionelles Team, bestehend aus 17 Erzieher*innen, davon sind zwei Facherzieher*innen für Integration. Zwei unserer Kolleg*innen befinden sich derzeit in berufsbegleitender Ausbildung. Wir betreuen rund 95 Kinder von zehn Monaten bis zum Schuleintritt aus rund 30 verschiedenen Nationen.

 

Unsere Gruppen – Immer den Füßen nach!

Unsere Gruppen – eine Nestgruppe und drei altersgemischten Gruppen – sind den vier Hauptfarben zugeordnet, die sich in unserem Haus in Form farbiger Fußstapfen fast überall finden. Die bunten Füße dienen den Kindern (und ihren Eltern) zur Orientierung. Wege zu Themen- und Stammgruppenräumen werden mit den farblich entsprechenden Füßen gekennzeichnet, so dass Klein und Groß sich mühelos zurechtfinden können. Nebenbei lernen so schon die jüngsten Kinder die wichtigsten Farben kennen und erkennen.

 

Die rote Gruppe

Die rote Gruppe ist unser Bereich für die Kleinsten, von etwa einem Jahr bis etwa zwei Jahren. Er besteht aus zwei Spiel- bzw. Gruppenräumen, einer Garderobe und einem Sanitärtrakt. Die Ausstattung besteht aus Piklermaterialien zur Bewegungsförderung.

 

Die blaue Gruppe

Die blaue Gruppe ist unsere erste Stammgruppe. Ihr ist thematisch der Bau- und Konstruktionsraum und der Rockbandraum zugeordnet.

 

Die gelbe Gruppe

Eine Etage darüber befindet sich die gelbe Gruppe. Der gelben Gruppe ist der Kreativbereich und der Snoezelraum angeschlossen.

 

Die grüne Gruppe

Ebenfalls auf der zweiten Etage, der gelben Gruppe gegenüber, findet sich die grüne Gruppe. Ihr ist der Bewegungsraum und der Verkleideraum zugeordnet.

 

Unsere Themenräume

Unsere Themenräume bieten den Kindern zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten, die sie ihren Interessen und Stärken gemäß nutzen können. Sie sind in Anlehnung an das Berliner Bildungsprogramm konzipiert. Folgende Bildungsbereiche finden sich hier wieder:

 

Die Kinderwerkstatt

  • Technische und handwerkliche Grunderfahrungen
  • Kommunikation, Sprache

 

Der Kreativraum

  • Bildnerisches Gestalten
  • Kommunikation, Sprache, Schriftkultur und Medien

 

Das Forscheratelier

  • Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen
  • Mathematische Grunderfahrungen
  • Kommunikation, Sprache, Schriftkultur und Medien

 

Der Bewegungsraum

  • Körper, Bewegung und Gesundheit

 

Die Kinderküche

  • Körper, Bewegung und Gesundheit
  • Sprache und Kommunikation
  • Soziale und kulturelle Umwelt

 

Der Verkleideraum

  • Soziale und kulturelle Umwelt
  • Sprache und Kommunikation

 

Der Garten

  • Soziale und kulturelle Umwelt
  • Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
  • Körper, Bewegung und Gesundheit

 

Was uns wichtig ist

Konzept der „Offenen Arbeit“

Unsere Kinder werden in altersgemischten Gruppen betreut. Die Gruppe der Jüngsten besteht aus einer kleinen Altersmischung von zehn Monaten bis etwas über zwei Jahren, die anderen Stammgruppen setzten sich aus Kindern ab zwei Jahren bis zum Schuleintrittsalter zusammen. Die Kinder haben die Möglichkeit, ihren Entwicklungsbedürfnissen entsprechend zu agieren, aktiv ihre Umwelt zu gestalten und ihre Interessen und Stärken zu leben. Wir fördern gezielt kindliche Selbstbildung und orientieren uns am Konzept der „Offenen Arbeit“, das den Kindern ein großes Maß an Selbständigkeit und Freiraum zugesteht.

 

Offene Arbeit bedeutet weder Chaos noch Strukturlosigkeit.
Vielmehr ist es so, dass gute offene Arbeit wesentlich stärkere Strukturen im Vorfeld erfordert, denn nur so ist es möglich, den Kindern einen sicheren Rahmen für ihre Erfahrungen und ihre Eigenaktivität zu ermöglichen. In der externen Evaluation 2016 wurde uns eine gelingende offene Arbeit bestätigt.

 

Unser Bildungsverständnis
„Damit demokratische Kompetenzen wachsen können, ist vor allem ein Umfeld notwendig, in dem fördernde Bedingungen gegeben sind.“

 

Wir setzen uns bewusst damit auseinander, inwiefern unser eigenes Verhalten Kindern gegenüber demokratischen Prinzipien entspricht. Die Kinder in unserer Einrichtung erleben, als einzigartige Individuen in der Gemeinschaft wahrgenommen und anerkannt zu werden, mit all ihren Besonderheiten dazuzugehören. Sie erleben Beteiligung in der Gestaltung des täglichen Miteinanders und an allen Entscheidungen, die sie selbst betreffen. Dies ist keine Altersfrage und beginnt somit bereits im Nestbereich, beispielsweise in der Wahl der Bezugspersonen.

 

Mitbestimmung/Selbstbestimmung
Jedes Kind hat das Recht, allein zu entscheiden,

  • ob, was und wie viel es isst,
  • wo es mit wem spielt,
  • ob es Schuhe trägt oder barfuß läuft,
  • an welchem Gruppenangebot es teilnimmt,
  • ob es Regensachen anzieht oder nicht,

 

Beteiligungskultur
Beteiligungskultur ist die entscheidende Basis…

  • um Selbstbildungsprozesse bei Kindern zu ermöglichen,
  • um das Selbstvertrauen der Kinder zu fördern,
  • um die Konfliktfähigkeit der Kinder zu fördern,
  • damit Kinder ein fundiertes Demokratieverständnis erwerben,
  • eine tragfähige Kultur des Miteinanders zu erlernen.

Die Kinder lernen…

  • Wünsche und Interessen zu erkennen, zu vertreten und auf faire Weise auszuhandeln.

Sie brauchen…

  • ihrem Entwicklungsstand entsprechende Beteiligungsformen und
  • demokratische Strukturen, die ihnen das Recht einräumen, sich
    zu beteiligen.

 

Kinderkonferenzen
Wir finden gemeinsam heraus, was für uns gut und wichtig ist.

Kinderkonferenzen sind eine pädagogische bedeutsame Form der Beteiligung von Kindern. Kinder begegnen in ihrem Alltag vielen Themen, Fragen oder auch Problemen, für die es einen Rahmen geben muss, in dem all dies einen Platz findet. Hier bedienen wir uns dem Instrument der Kinderkonferenz. Eine Kinderkonferenz findet in der Regel mit einer Gruppe von Kindern statt. Kinderkonferenzen finden regelmäßig, bei Bedarf jedoch auch spontan statt. Hier wird Kindern das Wort gegeben und Kinder und Erwachsenen sind gleichberechtigt. Inhalte können von allen eingebracht werden, es erfolgt eine kindgemäße Dokumentation der Ergebnisse.

 

Kinderparlament
Demokratie braucht Kinder.

Das Kinderparlament ist das höchste Gremium der Kinder in der Einrichtung. Es besteht aus Kindern im letzten Jahr vor der Schule, die in das Amt gewählt wurden und die die Interessen und Ideen der anderen Kinder vertreten. Ins Kinderparlament können Kinder gewählt werden, die freiwillig mitmachen möchten, die im Vorschulalter sind und in der Lage, Informationen aus Kinderkonferenzen oder von anderen Kindern einzubringen und verständlich zu machen. Das Kinderparlament trifft sich 14-tägig und wird von Erzieher*innen auf verschiedene Art und Weise unterstützt:

 

  • Anfertigen von Protokollen für die Teamsitzungen der Mitarbeiter*innen
  • Mitgestaltung eines für Kinder lesbaren Protokolls
  • Unterstützung unsicherer oder schüchterner Kinder
  • Strukturierung, damit die Kinder ihre Anliegen einbringen und bearbeiten können

Die Themen des Kinderparlaments finden sich im Kitaalltag und auf Kinderkonferenzen oder werden von anderen Kindern, oder auch von den Erzieher*innen in Auftrag gegeben. Hier wird beispielsweise über folgende Themen gesprochen:

 

  • Raumgestaltung oder Gartengestaltung
  • Gruppenregeln oder Hausregeln
  • Gestaltung des Kitaalltags
  • Themen rund ums Essen
  • Kinderrechte

Die Kinderversammlung stärkt die Kinder in ihrem Demokratieverständnis. Sie erleben sich als Handelnde, übernehmen für sich und andere Verantwortung, lernen kritisches und kreatives Denken und entwickeln ein Bewusstsein für ihr Umfeld und demokratische Strukturen in ihrem Lebensumfeld.

Die Themen des Kinderparlaments werden im Erzieher*innenteam auf ihre Umsetzbarkeiten überprüft und in Kinderkonferenzen mit allen Kindern besprochen.
Kinderrechte
1989 wurden die UN-Kinderrechtskonventionen unterschrieben und von fast allen Ländern bestätigt. Inzwischen sind 193 Länder der UN-Kinderrechtskonvention beigetreten. Doch es reicht nicht, die Rechte der Kinder nur zu kennen, sondern es bedarf der Auseinandersetzung damit und der Umsetzung im täglichen Leben. So sind die Kinderrechte für uns in der Kita die Basis unseres Tuns. Im Folgenden wollen wir einige der Kinderrechte und ihre Beachtung in unserer Arbeit beschreiben:

  • Das Recht auf Gleichheit – bei uns werden alle Kinder gleichbehandelt, unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihres Geschlechts.
  • Das Recht auf Beteiligung – wir hören Kindern zu, denn sie haben etwas zu sagen. In unserer Kita hat jedes Kind eine Stimme.
  • Das Recht auf Spiel und freie Zeit – unsere Kinder entscheiden selbst, was sie spielen wollen, wie, mit wem oder wie lange.
  • Das Recht auf gewaltfreie Erziehung – Kinder haben ein Recht auf Schutz vor jeglicher Form von Gewalt. Eine unserer Aufgaben dabei ist es, Kinder darin zu unterstützen, aktiv nein zu sagen und offen über unschöne oder merkwürdige Erlebnisse und Gefühle ins Gespräch gehen zu können.

Ein guter Einstieg in die Kitazeit mit Emmi Pikler

Um unseren Jüngsten einen guten Einstieg in ihre Kitazeit zu bieten und sie in ihrer Entwicklung gut zu unterstützen, gelten für den Nestbereich folgende Rahmenbedingungen:

 

  • Gruppenstärke bis ca. 20 Kinder
  • Konstanter Einsatz eines geschulten Erzieherteams
  • Pädagogik nach Emmi Pikler
  • Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell
  • Einfache Tagesdokumentation zum einzelnen Kind
  • Persönliche und schriftliche Vorinformationen für Eltern durch das Nestteam
  • Kennenlerntreffen von Eltern, Kindern und Erzieher*innen vor Kitabeginn
  • Unterstützende Raumgestaltung nach Emmi Pikler
  • Schonende und regelmäßige Kontaktaufnahme zum offenen Haus außerhalb des Nestbereiches
  • Wechsel in die Stammgruppe im Alter von 2+

 

Merkmale einer Pädagogik nach Emmi Pikler:

 

  • Jedes Kind hat sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung.
  • Autonomie, Persönlichkeit und Individualität können sich entfalten, wenn das Kind sich möglichst selbstständig entwickeln darf.
  • Sichere und stabile Beziehungen ermöglichen dem Kind, sich aus eigener Initiative gemäß seiner Interessen zu bewegen und zu spielen.
  • Die Erwachsenen gestalten eine Umgebung, die den momentanen Bedürfnissen und Bestrebungen des Kindes entspricht.
  • Genaue Beobachtung des Kindes und das Wissen um die Abfolge der Entwicklungsschritte ist die Grundlage dieser Tätigkeit.
  • Nur dort, wo das Kind Interesse entwickelt, also zwischen den Forderungen aus der Umwelt und sich selbst eine Verbindung herstellt, kann es im eigentlichen Sinne lernen und das Gelernte integrieren.
  • Die Besonderheiten eines jeden Kindes werden berücksichtigt.

 

Beobachtung und Dokumentation kindlicher Entwicklungs- und Erfahrungsprozesse
Zum Kitastart erstellen wir für die Kinder ein individuelles „Ich“-Buch. Darin sind Fotos des Kindes und alle zur Familie gehörenden Menschen und Tiere zu finden. Dieses Buch steht dem Kind zur Verfügung. Es bietet ihm eine emotionale „Sicherung“, wenn es in der ersten Zeit seine familiären Bezugspersonen vermisst. Es wird vom Kind gegenüber der Kindergruppe oder den Erzieher*innen jedoch auch immer als Darstellungsmöglichkeit genutzt – „Seht her, das bin ich!“

Das Sprachlerntagebuch als Werkzeug zur Dokumentation des sprachlichen Verhaltens der Kinder ermöglicht, die individuelle kindliche Lernentwicklung bewusst zu verfolgen und zu begleiten.

Zur Dokumentation der Gesamtentwicklung der Kinder nutzen wir das Beobachtungsverfahren nach Early Excellence. Dies ist ein stärkeorientiertes Instrument, das die Kinder in ihrem Tun und ihren Schemata wahrnimmt. Aus der Beobachtungsphase resultiert ein auf das Kind und seine derzeitigen Aktivitätsmuster abgestimmtes individuelles Angebot. Dieses Angebot macht der/die Bezugserzieher*in des Kindes. Kinder lieben diese Individualzeit mit ihrem/r Bezugserzieher*in. Das individuelle Angebot wird anhand von Fotos und Texten dokumentiert. Diese Dokumentation gehört dem Kind und wird immer wieder gerne alleine oder zu mehreren angeschaut. Nach dem Angebot und der Auswertung dessen folgt ein Entwicklungsgespräch mit der Familie des Kindes.

Zusätzlich erstellen die Erzieher*innen Monatsblätter für jedes Kind, diese beinhalten eine kurze Darstellung des Kitaalltags.

Ernährung

Tischlein deck dich – mit gesunder Mischkost

Ein gutes und qualitativ hochwertiges Essen ist Voraussetzung für Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit – gerade bei Kindern.

 

Kindertagesstätten sind ganz besondere Orte für die Ernährung: Hier sammelt man bereits vom frühen Kindesalter an Erfahrung im Umgang mit Lebensmitteln und kann Freude am gemeinsamen Essen mit Gleichaltrigen Erleben.* (*Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

 

All das und noch viel mehr ist uns in der Ernährung unserer Kitakinder wichtig. Seit November 2010 setzen wir gezielt die Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. um.

 

Wir verzichten auf

  • Lebensmittelzusatzstoffe wie Geschmacksverstärker (Glutamat, Aspartam…)
  • Lebensmittelfarbstoffe
  • Konservierungsstoffe
  • Convenience (vorgefertigte Produkte)

 

Unsere Speisepläne orientieren sich an den Vorgaben optimierter Mischkost. Optimiert ist diese Kost in verschiedener Hinsicht: Sie enthält die Nährstoffe, die Kinder und Jugendliche für Wachstum, Entwicklung und Gesundheit benötigen. Zusätzlich dient sie der Prävention. Denn diese Ernährungsweise trägt dazu bei, den sogenannten Zivilisationskrankheiten im Erwachsenenalter, z.B. Herz-Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Osteoporose und Gicht, vorzubeugen.
Das Konzept der optimierten Mischkost ist außerdem praktisch. Denn dieses Konzept berücksichtigt nicht nur die üblichen Ernährungsgewohnheiten in Deutschland, sondern – was ganz wichtig ist – auch das, was Kinder und Jugendliche gerne essen. Hiervon profitiert also die ganze Familie, denn diese Kost eignet sich für Kleinkinder, Schulkinder sowie Jugendliche und im Prinzip auch für Erwachsene.

Optimierte Mischkost in unserer Kita heißt beispielsweise:

  • Frühstück und Vesper mit Vollkornbrot (Märkisch Landbrot/Demeterqualität), viel frischem Obst, Gemüse und Biovollmilch.
  • dreimal wöchentlich Biomüsli (Rapunzel)
  • Mittagsversorgung: dreimal wöchentlich vegetarische Gerichte, einmal wöchentlich Fisch und einmal wöchentlich Fleisch
  • Getreide und Getreideprodukte (Vollkornnudeln, Vollkornreis, Dinkelvollkorngries …)
  • ausschließlich hochwertiges Rapsöl
  • Verarbeitung von frischem Gemüse (fast ausschließlich)

 

Während des gesamten Tages wird den Kindern ein reichhaltiges Frischobst- und Gemüseangebot vorgehalten. Hier stehen wir deutlich zur Kampagne „5 am Tag“. Wer täglich fünf Portionen zu sich nimmt, versorgt seinen Körper mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen – sie werden auch bioaktive Substanzen oder Phytochemicals genannt. Zu ihnen gehören u.a. Flavonoide, Carotinoide, Glycosinolate und Sulfide. Diese wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus und stärken die Widerstandskraft.
Unterstützend dazu pflanzen wir im Garten gemeinsam mit den Kindern Gemüse, Obst und Kräuter an, die den Kindern zum Verzehr zur Verfügung stehen.

Chronik

1983

Eröffnung der Kindertagesstätte, die als kombinierte Kindereinrichtung dem Bereich der Volksbildung Kindergarten/Krippe zugeordnet war

 

1983-1990

Ausbildungsstätte für Krippenerzieherinnen

 

1990-2006

Ausbildungsstätte für Erzieherinnen im Anerkennungsjahr

 

Juni 1999

Zusammenschluss von Kindergarten und Krippe zur Kindertagesstätte Gleimstrolche

 

1999-2002

Betreuung von Hortkindern in der Kita

 

2001-2002

Neugestaltung des Kitagartens

 

Dezember 2002

Einbau der Kinderküche, finanziert durch Fördergelder der Stadtentwicklung S.T.E.R.N. GmbH

 

Januar 2003

Aufnahme der Kita Gleimstrolche in die Freie Trägerschaft des Kulturverein Prenzlauer Berg

 

Februar 2003

Einbau einer Kindersauna, finanziert durch Fördergelder der Stadtentwicklung S.T.E.R.N. GmbH

 

2005-2007

Sanierung der Kita, finanziert mit Fördergeldern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung EU-Gelder und Eigenmittel des Kulturvereins

 

August 2012

Eine Kita – Zwei Profile: Erweiterung des pädagogischen Profils der Einrichtung/Teilung der Einrichtung in zwei pädagogische Bereiche

 

September 2013

30 Jahre Kita Gleimstrolche mit Geburtstagsfeier im Kitagarten

Schließzeiten

Wir haben geschlossen!

Leider kommen auch wir nicht ohne Schließzeiten aus. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Schließzeiten des aktuellen Kalenderjahres.

April 2017:

3.4.: Betriebsversammlung

10.4. – 13.4.: Fortbildung intern

Mai 2017:

26.5.: Brückentag

Juni 2017:

1.6. und 2.6.: Projektarbeit Island

September / Oktober 2017:
25.9.- 3.10.: Schließzeit

November 2017:
06.11.: Betriebsversammlung

Dezember 2017/Januar 2018:
21.12.-02-01: Weihnachtsferien
Falls Sie eine Notbetreuung benötigen, sprechen Sie uns bitte spätestens 4 Wochen vorher an! Für Betriebsversammlungstage und Brückentage ist leider keine Notbetreuung möglich.

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